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Gerry Weber und IG Metall vereinbaren Logistiktarifvertrag

Halle Westfalen. 16. Dezember 2015. Gerry Weber und die für die Textilbranche zuständige Gewerkschaft IG Metall haben für das Logistikzentrum einen Tarifvertrag vereinbart und sich gleichzeitig auf eine Ergänzung zum Lohn- und Gehaltsrahmentarifvertrag geeinigt. Dabei finden die tariflichen Bedingungen in allen Verträgen von tarifgebundener und gewerblicher Mitarbeiter ihre Anwendung. Mit dem neuen Logistikzentrum in Halle Westfalen schafft die Gerry Weber International AG 300 neue Arbeitsplätze.

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Vereinbarten bereits im Sommer den ersten Tarifvertrag für das neue Logistikzentrum: (von links) Olaf Dieckmann, Betriebsratsvorsitzender Gerry Weber, Hans-Jürgen Wentzlaff (IG Metall), Weber-Vorstand Dr. David Frink, Manfred Menningen (IG Metall) und Dirk Wefing, Personaldirektor der Weber AG

Dazu Manfred Menningen, IG Metall Vorstandsmitglied: "Die IG Metall begrüßt, dass Gerry Weber die Logistik in Form des Zentrallagers wieder selbst organisiert und durchführt. Die Erhöhung der Wertschöpfung wird das Unternehmen zukunftsfähiger aufstellen. Wir als IG Metall sind davon überzeugt, dass Werkverträge oft auch Abstimmungs- und Qualitätsprobleme bedeuten. Weiterhin entstehen neue Arbeitsplätze in der Region, die tariflich abgesichert sind. Dies schafft Sicherheit für die Beschäftigten."

Dr. David Frink, Arbeitsdirektor und im Vorstand auch verantwortlich für Personal, ergänzt: "Die Gespräche mit der IG Metall waren von Anfang an sehr zielorientiert und wir freuen uns, dass wir die etwa 300 zu besetzenden Arbeitsplätze im Neubau Logistikzentrum von Anfang an tariflich absichern können." Die Einigung erfolgte bereits im Juli 2015.