Ravenna Park

Die Haller Südumgehung -
Alle zogen an einem Strang

Halle Westfalen. 31. Oktober 2014. Bei kaum einer neuen Straße haben Bund, Land, Kreis und Stadt so eng zusammengearbeitet wie bei der Haller Südumgehung: Plan an Plan, Kalender an Kalender und Hand in Hand wurden zeitgleich ein Autobahnzubringer, eine städtische Entlastungsstraße, eine Kreis- und eine Landstraße parallel neu gebaut, verbreitert und erneuert.

Zusammen ergeben sie eine rund 9,5 Kilometer lange Umgehungsstrecke von der Kreuzung B68/Schnatweg östlich von Künsebeck bis zur Kreu­zung B68/Weststraße westlich der Haller Innenstadt. Diese ermöglicht eine schnelle Umfahrung von Halle Westfalen in eben zehn Minuten und entlastet die Menschen in der Stadt von zähfließendem Verkehr, Dreck und Abgasen. Bund, Land, Kreis und Stadt investierten zusammen mehr als 13,6 Mio. Euro in den Bau der Haller Südumgehung.

Haller Südumgehung

An der Kreuzung B68/Schnatweg - auf der Grenze zwischen Halle und Steinhagen - beginnt die Strecke auf der künftigen Autobahnauffahrt Schnatweg; über eine weite Rechts-LinksKurve rollt der Verkehr in den Ravenna-Park. Weiter nordwestlich endet diese, fast komplett mit Lärmschutzwällen versehene Straße, an einem Kreisel, von wo aus der überörtliche Verkehr Richtung Westen auf die erneuerte und bereits über eine A33-Brücke führende Tatenhausener Straße (K25) fahren wird. An der Bokeler Kreuzung zur L782 (Theenhausener Straße) fließt der Verkehr Richtung Norden und biegt nördlich des Gerry Weber-Stadions auf die B68 Richtung Osnabrück ab.

Aufgrund des Luftreinhalteplans Halle müssen ab Freitagmittag durch­fahrende Lkw über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht die neue Südumgehung nutzen, unabhängig davon, ob sie aus Richtung Bielefeld oder aus Osna­brück nach Halle kommen. Alle anderen Verkehrsteilnehmer können die neue Südumgehung selbstverständlich auch nutzen.