Ravenna Park

Autobahnzufahrt Schnatweg -
Gebaut für schwere Lasten

Halle Westfalen. 31. Oktober 2014. Bis die Lücke der A33 geschlos­sen ist, wird der Zubringer Schnatweg schon viele tausend Tonnen tragen müssen. Denn er ist nicht nur ein wichtiger Teil im Nordosten der neuen Umgehung, sondern auch eine der Hauptzufahrten für viele Tausend Lkw-Ladungen Boden, mit denen die A33-Trasse auf Steinhagener und Haller Gebiet gebaut wird.

Schnatweg

Von der neu gebauten Ampelkreuzung an der B68 führt der Schnatweg entlang der Grenze zwischen Halle und Steinhagen Richtung Süden fast schnurstracks auf einen Kreisverkehr zu. Von diesem ist bislang nur der Rechtsabbieger ins Industriegebiet Ravenna Park fertig, künftig sollen daran auch die Ab- und Auffahrt zur A33 angebunden werden. Der Schnatweg ist verbreitert worden, hat einen neuen Bahnübergang und einen Radweg auf der Westseite bekommen. Zudem ist er im südwestlichen Bereich mit einem hohen Lärmschutzwall versehen worden. Dieser schützt die Bewohner im Südosten Künsebecks vor dem neuen Verkehrslärm.

Der von den A33-Planern der Regionalniederlassung OWL von Straßen.NRW gemanagte Ausbau des Schnatwegs hat eine Länge von 1,4 Kilometern und kostet inklusive Bahnübergang (RB 75, Haller Willem) und dem Bau von Kreisel und Regenrückhaltebecken 3,2 Mio. Euro. Baubeginn war Ende September 2013, die Fertigstellung am 30. Oktober 2014. Wenn die Autobahn A33 durchgängig befahrbar ist, sollen pro Tag etwa 10.400 Fahrzeuge über die neue Haller Umgehung rollen. Bis dahin werden es vermutlich eher mehr sein.