Ravenna Park

Der Ravenna Park -
1A-Lage an A33 ist begehrt

Ravenna Park

Halle Westfalen. 31. Oktober 2014. Der Ravenna Park ist das neue Gewerbe- und Industrie­gebiet in Halle Westfalen. Direkt an der künftigen A33- Auffahrt Künsebeck baut die Gerry Weber International AG ein 90 Mio. Euro teures Multi­chan­nel-Lager mit angeschlos­senem Werksverkauf; der auf Tech­nik­komponenten speziali­sierte Industriezulieferer Eriks plant eine neue Deutschlandzentrale mit Regionallager; die Bielefelder Hymmen Industrieanlagen GmbH konzentriert mittelfristig mehrere ostwestfälische Produktions­stand­orte unter einer Adresse und der Klinikdienstleister Keppel & Kom­pagnon GmbH (bisher Steinhagen) errichtet seinen Hauptsitz. Re­kord­verdächtig: 35 Hektar Gewerbegrund in 1A-Lage an der A33 wurden in nur drei Jahren übergeplant, in 15 Monaten erschlossen und in etwas mehr als einem Jahr verkauft.

Dort, wo sich die internationalen Verkehrsachsen Amsterdam-Bratislava und Warschau-Brüssel schneiden, wächst derzeit das insgesamt 35 Hektar große Gewerbe- und Industriegebiet (GIB) Ravenna Park: Im Südosten von Halle Westfalen (22.000 Einwohner/11.000 Arbeitsplätze), dem Mittelzentrum im Norden des prosperierenden Kreises Gütersloh.

Der Ravenna Park wird von der Stadt Halle (Westf.) als interkommunales Gewerbegebiet mit der Kreisstadt Gütersloh und der Nachbarstadt Werther (Westf.) betrieben. Die Kommunen teilen sich die Kosten von Planung, Erschließung und Vermarktung. Und künftig auch die Gewerbe- und Grundsteuererträge, die die dort ansässigen Firmen zahlen.

Besonderes Merkmal des Ravenna Parks ist ein Direktanschluss an die im Endausbau befindliche Autobahn A33, die die nahen Großstädte Bielefeld (Ostwestfalen) und Osnabrück (Südniedersachsen) sowie die paneuropäischen Achsen E30/E34 (A2) und E 37 (A1) ab 2019 verbinden soll. Ende 2017 wird die Autobahn aus Bielefeld in Künsebeck ankommen, Ende 2019 soll die Autobahn A33 durchgängig von der A44 bis zur A30 befahrbar sein.

Baugrund für Industrie und Gewerbe ist in der 1A-Lage an der A33 sehr gefragt: Vier Großinvestoren sind bereits gefunden, diese wollen rund 200 Mio. Euro im Ravenna Park verbauen. Aktuell wird um die letzten verfügbaren Flächen mit weiteren Investoren verhandelt. Da es noch mehr Firmen gibt, die Bauland am Teuto-Südhang suchen, arbeiten die Haller Planer an einer gebietsinternen Erweiterung des GIB um sechs Hektar Fläche. Hierfür liegt aktuell ein Antrag bei der Detmolder Bezirksregierung vor.

Übrigens: Seinen Namen hat das Industrie- und Gewerbegebiet nicht von der italienischen Großstadt, sondern aus der Legende, dass einst ein Sachsenherzog seinen drei Töchtern Thekla, Ida und Ravenna die Tecklenburg, die Iburg und die Ravensburg - nicht weit von Halle entfernt - gebaut habe. Den Machern der Marke war wichtig, einen emotionalen Bezug zum Teutoburger Wald herzustellen. Denn Halle Westfalen ist nicht nur ein guter Ort zum erfolgreichen Arbeiten, sondern auch ein guter Platz zum Leben.